VEREINSCHRONIK DER SPORT
GEMEINSCHAFT EPPENBRUNN E.V. 1921

1921

Gründung des Fußballclubs „Katholischer Jünglingsverein“ als Unterabteilung des 1913 gegründeten Katholischen Jugend- und Männervereins Eppenbrunn. Erste sportliche Betätigung auf dem Gelände der Katholischen Kultusgemeinde, am Husareneck.


1928

Auflösung des „Katholischen Jünglingsvereins“ und Gründung der beiden Vereine „DJK“ und „Arbeitersportkartell“

1934

Umbenennung des Vereins „DJK“ in „Turn- und Sportverein Eppenbrunn“. Aufgrund des Verbots von Vereinen mit anderen als nationalsozialistischen Stillrichtungen, geschah auch die Umbenennung des „DJK“ nicht freiwillig. Der Verein „Arbeitersportkartell“ wurde verboten. Sein Sportgelände im Krählöchel wurde, um einer Enteignung zuvorzukommen, in Privatbesitz gegeben. Das „DJK“-Gelände (Kath. Kultusgemeinde) wurde der Forstverwaltung Eppenbrunn übergeben.

1939

Einstellung des Spielbetriebs (bis 1945) aufgrund des beginnenden 2. Weltkrieges und der damit verbundenen ersten Evakuierung Eppenbrunns (1939).

1945/46

Erste Fußballspiele nach dem Krieg. Zunächst gegen französische Besatzungsmannschaften auf dem Gelände des ehemaligen Arbeiterkartells im Krählöchel, was zu spürbar besseren Beziehungen zwischen Bürgern und Besatzungstruppen führte.

16. Juni 1946

Neukonstitution der ehemaligen „DJK“ bzw. „TUS“ und Namensänderung in „Sportgemeinschaft Eppenbrunn“ (SGE). Der Name „DJK“ war auch noch während der französischen Besatzungszeit verboten. Die Namensfindung zu jener Zeit aber, zielte schon in Richtung Breitensport.

1950

Verlegung des Sportfeldes vom Husareneck (Kath. Kultusgemeinde) auf das heutige Gelände in der Großdelle. Der Erwerb des neuen Sportgeländes erfolgte durch die Ortsgemeinde Eppenbrunn. Die Erdbewegungsarbeiten wurden von Vereinsmitgliedern und arbeitslosen Bürgern unserer Gemeinde (Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des Arbeitsamtes) durchgeführt.

1955/56

Bau des 1. Sportheims. Durch finanzielle Unterstützung der Ortsgemeinde und unzählige freiwillige Arbeitsleistungen von aktiven und passiven Mitgliedern konnte das Heim in kurzer Zeit vollendet werden. Das Wirtschaftsgebäude wurde in herkömmlicher Massivbauweise errichtet. Die Umkleideräume und notdürftigen Waschanlagen wurden in einer angebauten Baracke untergebracht. Diese Baracke wurde durch einen Vertreter der Brauerei Schramp Prinz, Karlsruhe vermittelt. Die Baracke stand ursprünglich in Waldfischbach. Die Bedachung des Wirtschaftsgebäudes erfolgte durch Gebälk und Ziegeln des abgerissenen Dorfbrunnens.

1963/64

Erweiterung des Sportgeländes. Durch Erwerb von angrenzenden Grundstücken durch die Ortsgemeinde Eppenbrunn und kostenloser Ausführung der Erdarbeiten durch die amerikanischen Streitkräfte wurde auch dieses Projekt bewältigt.

1968

Erweiterung des Sportheimes durch den Bau einer Gymnastikhalle mit Dusch- und Umkleideräumen. Dank finanzieller Unterstützung durch Land, Landkreis und wiederum Ortsgemeinde, sowie ca. 9200 erbrachten Arbeitsstunden von Vereinsmitgliedern, entstand wine vorbildliche, sportliche Heimstatt.

1977/78

Errichtung des Sport- und Freizeitzentrums der SG Eppenbrunn. Weiterer Ausbau und Neugestaltung des Spielfeldes, Bau leichtathletischer Anlagen (Typ C) und zweier Freilandtennisplätzen. Integration des vorhandenen Sportheimes, der Gymnastikhalle mit ihren Umkleidekabinen und sanitären Anlagen, führten zur vorbildlichen Einrichtung eines tatsächlichen Zentrums. Auch für dieses Unternehmen wurden die Mittel durch Land, Landkreis und Gemeinde bereitgestellt.

1988

Bau zweier weitere Freilandtennisplätze. Die Hoffnungen der bereits führenden Zielsetzung des Jahres 1946, aus dem Fußballclub einen Breitensportverein mit breitgefächertem Freizeit- und Sportangebot zu entwickeln, verwirklichten sich mit Fortgang und Fertigstellung der Sportzentrums. So entstanden neben der Fußballabteilung bereits folgende Sportabteilungen:

1973 Gymnastik

1977 Tennis

1979 Tischtennis

1989 Billiard

22. Februar 1991

Der „Rote Hahn“ über’m Sportzentrum. In den Morgenstunden dieses Tages fielen durch Brandstiftung die Sportheime von Trulben, Erlenbrunn und Eppenbrunn in Schutt und Asche. In Eppenbrunn wurden die Gaststätten und die Gymnastikhalle, sowie deren Nebenräume ein Opfer der Flamme. Lediglich der untere Trakt mit Heizraum, Umkleide und Duschräumen und dem Geräteraum konnten erhalten werden.

1992

Im Juli dieses Jahres wurde der Grundstein zum Wiederaufbau des Sportheimes gelegt. Für Architektur und Bauleitung sorgte das Architekturbüro Wilhelm, Pirmasens, als Generalunternehmer für den Wiederaufbau war die Firma Theisinger und Probst verantwortlich. Die Mittel zum Wiederaufbau kamen aus Leistungen der Versicherung. Dem Land, dem Bezirk Pfalz, dem Landkreis, der Verbands und Ortsgemeinde, sowie dem Sportbund und der Daniel-Theyson-Stiftung. Die Firma Theisinger und Probst arbeitete zügig, so dass die Weihnachtsfeier der SG Eppenbrunn bereits im neuen Sportheim stattfinden konnte.

4. September 1993

Einweihung und offizielle Übergabe des Sportheimes. Unter großer Anteilnahme der Eppenbrunner Bürger, der örtlichen Vereine, aber auch befreundeter Sportvereine unserer näheren Umgebung, sowie wichtigen Persönlichkeiten aus Politik und Sport hielt der Minister des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, Walter Zauber, die Festrede.

August 2000

Baubeginn des neuen Rasenplatzes mit Beregnungsanlage durch die Firma Hauck Bosenbach.

2001-2011

Mit dem neuen Rasenplatz und der Verpflichtung von Markus Reich als Spielertrainer, wurde ein erfolgreiches Jahrzehnt eingeläutet.

In den Jahren 2002, 2003, 2007 und 2010 konnte mit dem Aufstieg aus der Kreisklasse bis in die Landesliga West 2010 der größte sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert werden.

Mai 2011 - heute

Klassenerhalt in der Landesliga/West .